Holly und Fella
Unsere Familie

Unsere Menschen heißen Ulli und Nate... Wenn sie mit uns sprechen, nennen sie sich Mamma und Pappa. Wir sind also Kinder der beiden.

Unsere Menschengeschwister Mike und Bastian sind groß und wohnen nicht mehr bei uns. Mike hat eine eigene Familie und kommt ab und zu mit Kind und Kegel vorbei. Dann tanzt bei uns der Papst im Kettenhemd, denn mit allen können wir echt gut toben. Bastian ist da schon eher der ruhende Pol, an den ich mich kuscheln kann, wenn ich ausgetobt habe.

Ulli war fünfundzwanzig Jahre lang Jäger und hat in der Zeit drei Jagdhunde ausgebildet und geführt.

Die Deutschdrahthaarhündin Birka war der erste Zuwachs. Leider wurde sie nur drei Jahre alt, ein Zug überrollte sie. Um über diesen Schmerz hinweg zu kommen, kam Odin (Bild) ins Haus.

Auf der Jagd war er ein echter Haudegen. Selbst bei 20 Grad Minus musste er morgens erst mal in den Datteln-Hamm-Kanal, der direkt hinter unserem Grundstück liegt. Ihn scheute kein Kuhtritt und kein Stacheldraht. Meine Menschen mussten ihn einige Male zusammenflicken lassen.

Odin unser Haudegen

Hunde waren schon immer in dieser Familie. Nate wuchs mit zwei Dackeln auf und Ulli mit der Schäferhundzucht seines Vaters.

1980 kam Birka de Kaleonui ins Haus. Eine Epagneul Breton, von denen es damals nur Hundert in Deutschland gab und die nur in Jägerhände abgegeben wurden. Welpe Birka de Kaleonui Birka de Kaleonui

Birkas Heimat war Hawaii. Eigentlich als wasserfreudige Rasse bekannt, konnte man sie in unseren Gefilden nicht ins Wasser bewegen; es war ihr wohl zu kalt.

Vierzehn Jahre hat sie die Familie begleitet.

Als sie starb wollten meine Menschen nie wieder einen Hund haben. Das ist jetzt zehn Jahre her. Aber man soll ja bekanntlich niemals nie sagen...

Übrigens, Birka sah mir farblich sehr ähnlich!Birka und der Igel

Der erste Kater kam ins Haus als Birka noch drei Monate lebte. Er suchte sich die Familie aus, indem er einfach ins Auto kletterte und das wars.  Er war ca. 7 Monate alt und sehr abgemagert. Er wusste genau, warum er zu meinen Menschen wollte.
Dann fing die Katzenherrschaft an. Damit Kater Panni nicht als Einzelkind aufwuchs, holten sie “Katze Mendi” aus dem Tierheim ins Haus und stellten zu Hause fest, das es in echt “Kater Tiggi” war.
Was es so gibt...Tierärzte können auch mal irren. Irren ist eben menschlich, Tiere irren nie...

Weil meine Menschen nun beide zu Hause sind und einen Kumpel für alle “Felle” suchten, kam nun ich, Holly, in ihr Leben.

Meine Menschen informierten sich über einige Rassen bei kompetenten Leuten und suchten jede Menge Information aus dem Internet bis sie genau wussten, was sie wollten, nämlich mich. Weil ich nämlich verfressen, dickköpfig, schwerhörig, aber auch lieb und schmusig bin. Kennt jemand einen Beagle, der anders ist?

Ich finde unser tägliches Kräftemessen einfach cool, denn dann bin ich mir sicher, dass ich  der Mittelpunkt in der Familie bin. Ich gucke meine Menschen mit einem hinreißenden Augenaufschlag an, klimpere mit meinen dichten roten Wimpern und sehe zwei Herzen schmilzen, dann weiß ich, dass ich wieder mal gewonnen habe...